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 Verein für Familienkunde in Baden-Württemberg e.V.

 

Verein für Familienkunde Baden-Württemberg e.V.

 

Suchen Sie Ihre Vorfahren in Baden-Württemberg oder wollen in die Ahnenforschung einsteigen? Wir, der "Verein für Familienkunde in Baden-Württemberg e.V.", helfen Ihnen gerne bei kniffligen Fragen oder ersten Schritten.

Der 1920 gegründete Verein will den Sinn für Genealogie und Heraldik wecken und beleben und insbesondere die Familienkunde in all ihren Zweigen fördern und pflegen.

Für Einsteiger oder spezielle Fragestellungen, auch zur Wappenkunde, bieten wir regelmäßig Beratungen in unserer Vereinsbibliothek und bei unseren regionalen Arbeitskreisen an. Unsere Vereinsbibliothek steht allen Besuchern offen. Sie hat in ihrem Bestand zahlreiche Familiengeschichten, Ahnenlisten, Ortsfamilienbücher, Auswandererlisten und sonstige genealogische und heimatkundliche Literatur. Der Schwerpunkt liegt in Südwestdeutschland, jedoch sind auch die angrenzenden Gebiete und andere Regionen vertreten. In unserem Vereinsarchiv lagern etliche Nachlässe verstorbener Familienforscher, deren Forschungsergebnisse nur teilweise veröffentlicht sind.

Unsere Vereinszeitschrift "Südwestdeutsche Blätter für Familien- und Wappenkunde" sowie regelmäßige Vorträge und andere Veranstaltungen in Stuttgart und in unseren Arbeitskreisen bieten einen Überblick über die aktuelle Forschung und die Möglichkeit, mit anderen Familienforschern in Kontakt zu kommen. Neue Besucher und Gäste bei den Veranstaltungen sind jederzeit willkommen, ebenso wie ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Forschungsprojekten.

Viel Spaß auf unseren Seiten!

des Vereins für Familienkunde in Baden-Württemberg e.V. am 20. Januar 2018 im Hauptstaatsarchiv, Stuttgart

Zu Beginn der Jahresversammlung hält Prof. Dr. Sabine Holtz einen sehr interessanten Vortrag zum Thema „„Die Reformation im Alltag – Geschlechterbeziehungen und Familienbild“.  Auf eindrucksvolle Weise stellt die Referentin dar, wie das evangelische Pfarrhaus – ausgehend von Martin Luthers eigener Familie – als Ort der religiösen Unterweisung und Kern gemeinschaftlichen Lebens die gesellschaftlichen Strukturen seiner Zeit geprägt und dauerhaft verändert hat.

Nach einer kurzen Pause eröffnet der Vorsitzende, Dr. Thomas Held die Mitgliederversammlung und begrüßt die Anwesenden, darunter namentlich unser Ehrenmitglied Werner Schmidt. Anschließend bittet er sie, sich zum ehrenden Gedenken zu erheben und verliest die Namen der zwölf Mitglieder, die 2017 verstorben sind. Danach stellt er fest, dass die Mitgliederversammlung ordnungsgemäß einberufen wurde und laut Satzung § 5 Abs.4 beschlussfähig ist.

T.O.P. 1  Jahresbericht für das Jahr 2017

Dr. Held trägt den Jahresbericht vor:

Der Verein hatte am 31.12.2017 1088 Mitglieder gegenüber 1111 Mitgliedern am 31.12.2016, die Mitgliederzahl ist damit um 23 Mitglieder minimal gesunken. Es gab etliche Mitgliedschafts-Jubiläen – jeweils nach 50, 40, 30 und 25 Jahren – zu würdigen.

Der Verein kommt seinen satzungsgemäßen Aufgaben nach durch:

- Unterhaltung einer genealogischen und heraldischen Spezialbibliothek in Stuttgart

- Beratung und Erteilung schriftlicher Auskünfte

- genealogische Veröffentlichungen

- Veranstaltung von Vorträgen und Exkursionen

Die Geschäftsstelle mit Bibliothek ist derzeit noch im Gebäude Gaisburgstr. 4a der Württembergischen Landesbibliothek untergebracht. Dr. Held dankt ihr recht herzlich für die Überlassung der Räumlichkeiten. Außerdem wird dem Hauptstaatsarchiv für die Überlassung des Raumes für die Mitgliederversammlung und die begleitende technische Unterstützung gedankt.

Nutzung der Geschäftsstelle und Bibliothek:

Die Geschäftsstelle ist in der Regel Mittwoch Nachmittag besetzt. Dabei werden gelegentliche Telefonate, aber vor allem schriftliche Anfragen, die per Post und e-mail eingehen, bearbeitet. Insgesamt ergaben sich daraus, wie im Vorjahr, mehr als 300 Vorgänge. Dazu gehören viele genealogische und heraldische Anfragen, Bestellungen von Vereinspublikationen und Änderungen im Mitgliederbestand. Dr. Held dankt Frau Anke Müller insbesondere für die Abarbeitung der e-mails, Frau Brigitte Szydlak für die Bearbeitung der schriftlichen Anfragen und Bestellungen und Herrn Dr. Wolfgang Weisser für die Beantwortung der heraldischen Anfragen.

Die Bibliothek ist jeweils Donnerstag und Freitag Nachmittag geöffnet, dazu kommen regelmäßige Sonderöffnungszeiten an Samstagen. 2017 haben 374 Personen die Bibliothek besucht, das sind 139 weniger als im Vorjahr. Für die Beratung der Besucher dankt Dr. Held den Herren Dr. Wolfgang Weisser, Gilbert Goodwin und Rolf Deuschle.

Bibliothek

Die Bibliothek hatte 2017 einen Zuwachs von 272 Büchern und Ausgaben von Zeitschriften zu verzeichnen. Außerdem konnte mit Hilfe von Frau Yvonne Jelting die Katalogisierung der Bücher aus der Vereinsbibliothek im Online Katalog des Südwestdeutschen Bibliotheksverbunds vorangetrieben werden, sodass jetzt mehr als 18.200 Eintragungen eingestellt worden sind.

Veröffentlichungen 2017:

  •  Jahresband 2017 (Band 35) der Südwestdeutschen Blätter für Familien- und Wappenkunde, betreut von Prof. Immo Eberl
  •  Drei Rundbriefe unter der Redaktion von Katharina Goodwin
  •  Zwei Bände aus der Reihe „Ortsfremde in Baden-Württembergischen Kirchenbüchern“ von Werner Schmidt, nämlich Band 22 Wimsheim im Enzkreis und Band 23 Stuttgart-Heslach
  •  Band 6 der Südwestdeutschen Ahnenlisten und Ahnentafeln „Ottilie Wildermuth geb. Rooschütz und ihre schwäbischen Wurzeln“ von Prof. Dr. Günther Schweizer

Den Autoren und Redakteuren wird ganz herzlich gedankt.

Vorträge, Seminare und Exkursionen:

Auf der Mitgliederversammlung 2017 hielt Dr. Wolfgang Schöllkopf einen Vortrag zum Thema „Wie Luther nach Württemberg kam“.

Der Jahresausflug führte am 13. Mai 2017 unter der Leitung von Albrecht Gühring und Markus Numberger nach Mundelsheim.

Folgende Vorträge fanden in der Gaisburgstr. 4a statt:

24.03.2017, Barbara Geib: Aus den Inventuren des "Bauernmillionärs" Georg Minner und der rätselhaften Catharina

28.04.2017, Martin Klöpfer: Die Familie Weller von Molsdorf – Patrizier von Freiberg nach Württemberg

30.06.2017, Friedrich R. Wollmershäuser: "Wie findet man unbekannte Herkunftsorte von Vorfahren?"

15.09.2017, Prof. Dr. Günther Schweizer: Kroatenähne, Urgroßmutters Schmuck und Schwäbische Pfarrhäuser: Ottilie Wildermuth geb. Rooschütz und ihre Vorfahren

13.10.2017, Dr. Weisser und Dr. Held: Von Pfarrern, Schulmeistern und Schultheißen in Plieningen

17.11.2017, Reinhard Mauz: Propst Bartholomäus Kaes und seine Familie

Insgesamt haben 115 Personen (davon 93 Mitglieder) diese Vorträge besucht. Das sind etwas mehr als im Vorjahr.

Regionalgruppen:

Zu den genannten Vorträgen hinzu kommen die unterschiedlichen Aktivitäten der Regionalgruppen.

Dr. Held dankt allen Mitarbeitern der Gruppen und Arbeitskreise, insbesondere den Leitern, unter denen sich zwei einschneidende Veränderungen ergeben haben: Der Leiter der Ostalbgruppe, Dr. Mez ist im vergangenen Jahr verstorben und der Arbeitskreis wird jetzt kommissarisch von Hans Maurer geleitet. Außerdem der Leiter des Genealogischen Arbeitskreises Tübingen, Prof. Dr. Schweizer zum Jahreswechsel dieses Amt an ein Viererteam, bestehend aus Brigitte Szydlak, Patricia Stasch, Dr. Susanne Handtmann und Werner Heckel abgegeben. Herr Prof. Schweizer hatte den Arbeitskreis im Februar 2005 neu gegründet, nachdem der Vorgänger-Arbeitskreis mit dem Tod von Wilhelm Mauer 1983 eingeschlafen war. In bewundernswerter Weise hat Prof. Schweizer jeden Monat eine Veranstaltung organisiert, entweder einen Vortrag oder eine Exkursion. Für dieses sehr zeitintensive Engagement wird Herrn Prof. Schweizer ganz herzlich gedankt.

Besondere Aktivitäten des Vorstandes

Dr. Held berichtet von seinen Antrittsbesuchen bei dem Landeskirchlichen Archiv, der Württembergischen Landesbibliothek, dem Hauptstaatsarchiv respektive Württembergischen Geschichts- und Altertumsverein und - zusammen mit Herrn Goodwin – bei dem Diözesanarchiv in Rottenburg, woraus sich unterschiedliche Kooperationen entwickelt haben.

Der Beirat hat seine jährliche Sitzung am 16.09.2017 abgehalten.

Beim 69. Deutschen Genealogentag, der vom 22. – 25. September 2017 in Dresden stattfand, hat Dr. Wolfgang Caesar einen Vortrag gehalten. Mehrere Vereinsmitglieder haben an der Tagung teilgenommen. Aus dem Vorstand waren dies Herr Goodwin, Dr. Weisser und Dr. Held, von den Arbeitskreisleitern Herr Eilers und Herr Maurer. Bei der DAGV-Mitgliederversammlung, die im Rahmen des Genealogentages stattfand, wurde der Verein durch Dr. Held vertreten.

Internet-Aktivitäten im Jahr 2017

Die vereinsinterne Mailingliste wird rege genutzt. Zu vielen Fragen gibt es rasche Rückmeldungen. Herrn Pantel wird besonders gedankt für die Pflege dieser sehr erfolgreichen Plattform. Da die Mailingliste zudem der Türöffner für weitere vereinsinterne Angebote ist, hat Herr  Goodwin im Auftrag des Vorstandes damit begonnen, die Namen der Abonnenten der Mailingliste mit der Mitgliederliste des Vereins abzugleichen.

An dem Projekt Stammlisten Online wird stetig weiter gearbeitet. Mit mehreren Updates der Stammlisten hat das Team um Rainer Schönberger die Vereinsmitglieder erfreut. Die Inhalte finden sich im internen Bereich der Internetseiten. Die notwendigen Zugangsdaten werden regelmäßig über die Mailingliste des Vereins publiziert. Die Stammlisten Online umfassten zum Jahresende 174.424 Datensätze, einschließlich 605 Zufallsfunde. 219 Datensätze sind aufgrund von Rückmeldungen ergänzt worden.

Herzlicher Dank geht an Herrn Schönberger und sein Team, dem 2017 Renate Bauknecht, Claus Bräuning, Brunhild und Herbert Hölsch sowie Manfred Nelles angehörten.

Homepage und Facebook:  Anhand von Folien erläutert Dr. Held Verbesserungen und Weiterentwicklung der Homepage des Vereins sowie der Einrichtung einer eigenen Facebook Seite, mit einer kontinuierlich wachsenden Zahl von Lesern und Abonnenten. Er bedankt sich bei Cordula Eberle für die Betreuung der Homepage, bei Marion Weber für die Betreuung der Facebook Seite und bei Patricia Stasch für ihre Unterstützung dabei.

Im Rückblick auf die letzte Jahresversammlung erinnert Dr. Held an die drei Anträge, welche es damals zur Öffentlichkeitsarbeit gab, von denen zwei sich auf die Reparatur und Weiterentwicklung der Homepage bezogen und weitgehend umgesetzt  worden sind. Der dritte Antrag, einen Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit zu suchen, hat sich als schwierig herausgestellt, da das Feld der Öffentlichkeitsarbeit sehr breit ist, und daher im Moment mehrere Personen in verschiedenen Teilbereichen eingebunden sind.

Dank

Dr. Held bedankt sich bei den Mitgliedern des Vorstandes und des Beirates für ihre Arbeit und den Vereinsmitgliedern, die viele Stunden ihrer Freizeit dem Verein ehrenamtlich zur Verfügung gestellt haben.

T.O.P. 2  Bericht des Rechners

Dr. Held leitet diesen Tagesordnungspunkt ein und bedankt sich bei Frau Werner, die sich auch in diesem Jahr bereit erklärt hat, die Kassenprüfung zu übernehmen.

Der Rechner Albrecht Fröhlich erstattet den Kassenbericht für das Jahr 2017 anhand einer Tabelle. Er erläutert die Einnahmen und Ausgaben des Vereins und erklärt das in diesem Jahr entstandene Defizit durch unerwartet hohe Kosten für den Druck und Versand des SWDB Jahresbandes sowie eine (rückwirkende) Zahlung von Nebenkosten für die Unterbringung vom Genealogischen Arbeitskreis Ostalbgruppe, der allerdings selber dafür ausreichend Mittel zur Verfügung hatte.

Die Kassenprüferin Angelika Werner berichtet, dass sie alle Belege gemäß den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung (GOB) geprüft habe und dabei nichts Beanstandenswertes gefunden hat. Frau Werner wird als Kassenprüferin für 2018 bestätigt, und Frau Marion Weber als ihre Vertreterin gewählt.

T.O.P. 3  Entlastung des Vorstands

Frau Werner beantragt, den Vorstand gemäß § 5 Absatz 2 Ziffer 3 der Vereinssatzung zu entlasten und lässt darüber abstimmen. Darauf wird der Vorstand bei Enthaltung der Betroffenen einstimmig entlastet.

T.O.P. 4. Anträge

Es liegt ein Antrag der Mitglieder Dr. Thomas Held, Katharina Goodwin, Gilbert Goodwin und Dr. Wolfgang Weisser vor, unterstützt von Albrecht Gühring und Volker Trugenberger:

„Die Mitgliederversammlung ernennt Prof. Dr. Günther Schweizer zum Ehrenmitglied.“

Dr. Held erläutert, dass Prof. Schweizer für den Verein seit 2001 im Beirat tätig gewesen ist und 2005 den Genealogischen Arbeitskreis Tübingen aufgebaut und seitdem geleitet hat. Zudem hat er die Geschäftsstelle bei der Bearbeitung genealogischer Anfragen unterstützt und dem Vorstand bei der Suche nach Mitarbeitern geholfen. Außerdem hat er sich für die "Einwerbung" von Nachlässen eingesetzt. Seine Publikationsliste umfasst 54 Positionen. Dazu gehören zwei Faber-Nachträge und drei Bände der Südwestdeutschen Ahnenlisten und Ahnentafeln, an denen er im Auftrag des Vereins gearbeitet hat. Ebenso wie mit den zahlreichen Aufsätzen in unserer Zeitschrift haben damit schon viele Familienforscher ihre eigenen Ahnentafeln ergänzen können, womit ihr Interesse an der Familienforschung weiter genährt worden ist. Viel zu veröffentlichen bringt auch die Aufgabe mit sich, einen guten Überblick über die Sekundärliteratur zu behalten, um dann in eigenen Veröffentlichungen möglichst vielen neuen und tradierten Fehlern entgegenzutreten. Im Internet leben Fehler gleichberechtigt neben richtigen Angaben und werden mit dem Tod des Autors auf ewig konserviert. Demgegenüber steht die "authorisierte" Fehlerbekämpfung, wie sie Herr Prof. Schweizer im Namen unseres Vereins vorgenommen hat.
Der Antrag wird bei zwei Enthaltungen und ansonsten einstimmig angenommen.

T.O.P. 5  Verschiedenes

Dr. Held lädt die Anwesenden ein, zum Ausklang in die Gaststätte Amadeus zu gehen und wünscht allen eine gute Heimfahrt.

Die Mitgliederversammlung endet um 16:40

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