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Samstag, 31. Januar 2015, 14 Uhr - Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 4 (Nähe Charlottenplatz)

Einladung zur 92. Jahresversammlung (Mitgliederversammlung)

Zu Beginn der Mitgliederversammlung hältder langjährige Leiter des Landeskirchlichen Archivs Prof. Dr. Hermann Ehmer einen Vortrag mit dem Titel "Autobiographie und Genealogie: Johann Valentin Andreä (1586-1654)". Zu diesem Vortrag sind Gäste herzlich willkommen.

Nach einer kurzen Pause geht die Mitgliederversammlung um 15.15 Uhr weiter.

Tagesordnung:

1. Jahresbericht für das Jahr 2014
2. Bericht des Rechners und Rechnungsprüfungsbericht 2014
3. Entlastung des Vorsitzenden
4. Satzungsänderung
5. Wahl des Gesamtvorstands gemäß §5 der Satzung
- Vorsitzende(r)
- Schriftführer(in)
- Leiter(in) der heraldischen Beratungsstelle
- Rechner(in)
- 1. Beisitzer(in) (Vereinsbibliothekar)
- 2. Beisitzer(in) (Schriftleiter)
6. Beiratswahlen
7. Anträge
8. Verschiedenes

Anträge gemäß § 12 der Satzung sind bis spätestens 16. Januar 2015 bei dem Vorsitzenden über die Geschäftsstelle einzureichen.

 

Freitag, 17. April 2015, 18 Uhr - Stuttgart, Geschäftsstelle des Vereins, Gaisburgstraße 4a, Hinterhaus, Nähe Charlottenplatz, Haltestelle Olgaeck

Dr. Wolfgang Caesar: Bayerischer Löwe und Stuttgarter Rössle – aus der Frühzeit der BASF

Neben der Textil- und der Eisenindustrie hat die chemische Industrie eine besonders lange Tradition im rohstoffarmen Südwestdeutschland. Erstes chemisches Großunternehmen war die vor 150 Jahren am 6. April 1865 in Mannheim gegründete BASF. Zu den Gründern aus der badischen Kurpfalz stießen bald drei Württemberger: Rudolf Knosp (1820–1897), Gustav Siegle (1840–1905) und Eugen Haueisen (1845–1925). Wer waren diese Männer, und was zog sie an den Rhein?

Samstag, 9. Mai 2015 - Vereinsausflug nach Markgröningen

Unser diesjähriger Vereinsausflug führt uns nach Markgröningen. Wir treffen uns am 9. Mai 2015 um 10:30 Uhr am Oberen Tor. Parkmöglichkeiten bestehen ca. 100 Meter entfernt außerhalb der Stadt Richtung Unterriexingen (Festplatz).

Markgröningen ist außerdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Stuttgart aus zu erreichen:

09:45 ab Stuttgart Hbf. oben R-Bahn R 4 Richtung Bietigheim-Bissingen

09:55 an Ludwigsburg

10:02 ab Ludwigsburg ZOB Bahnsteig 16 mit Bus 533 Richtung Markgröningen Rebsteige

10:28 an Markgröningen Helene-Lange-Schule beim Oberen Tor

Nach einem Besuch des Wimpelinhauses mit Museum Wimpelinhof beginnen wir unseren Stadtrundgang. Zum Mittagessen machen wir Station im traditionellen Gasthaus Bären beim Rathaus. Im Anschluss an den Rundgang besichtigen wir die Bartholomäuskirche, wobei wir besonderes Augenmerk auf die Epitaphien legen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 6,- Euro. Bitte melden Sie sich bis zum 27. April in der Geschäftsstelle an.

 

Freitag, 12. Juni 2015, 18 Uhr - Stuttgart, Geschäftsstelle des Vereins, Gaisburgstraße 4a, Hinterhaus, Nähe Charlottenplatz, Haltestelle Olgaeck

Gerd Gramlich: Geschichte der Genealogie (hauptsächlich in Deutschland)

Auch die Genealogie hat (wenn man es so nennen will) eine Genealogie, jedenfalls eine Geschichte. Der Vortrag spannt einen ganz weiten Bogen vom Alten Testament über Antike, Mittelalter und Neuzeit bis zum Internet. Dabei bekommen Sie auch Bilder von einschlägigen und interessanten Arbeiten zu sehen. Keine Angst, das ist an sich schon kein trockener Stoff, zur Aufheiterung erfahren Sie aber noch ein paar Kuriosa.

 

Freitag, 3. Juli 2015, 18 Uhr - Stuttgart, Geschäftsstelle des Vereins, Gaisburgstraße 4a, Hinterhaus, Nähe Charlottenplatz, Haltestelle Olgaeck

Prof. Dr. Günther Schweizer: "Klassische Genealogische Datenbanken - Die Württembergischen Familienstifungen und der Finanzrat Faber (1789-1858)"

Bei dem Vortrag geht es um den "Stipendienfaber", um das Standardwerk der württembergischen Familienforschung, wie es 1940 der damalige Vorsitzende des Vereins für Württembergische Familienkunde, Reinhard Scholl, nannte. Zugleich aber geht es auch um die Bearbeiter dieser höchst umfangreichen genealogischen Datenbanken, wie man heute sagen würde, um den Finanzrat Ferdinand. Friedrich Faber, der 1843-1858 die Hefte mit den ersten 105 Stiftungen im Druck vorlegte, und um den Pfarrer und Genealogen Adolf Rentschler, der die Neubearbeitung ab 1940 mit seinen Ergänzungen in gestochener Handschrift versah und bereicherte. Heute, nachdem seit der ersten gedruckten Ausgabe nahezu 175 Jahre vergangen sind, erfüllen die in den Stiftungen niedergelegten Genealogien nicht mehr ihren ursprünglichen Zweck als Stipendien-Belege, aber sie sind nach wie vor ein, vielleicht d a s Standardwerk der südwestdeutschen Genealogie. Diesen Datenbanken und ihren Bearbeitern ist es zu verdanken, dass der Südwesten Deutschlands auch in genealogischer Hinsicht als Musterländle gelten kann.

 

Freitag, 9. Oktober 2015, 18 Uhr - Stuttgart, Geschäftsstelle des Vereins, Gaisburgstraße 4a, Hinterhaus, Nähe Charlottenplatz, Haltestelle Olgaeck

Dr. Wolfgang Weisser: Wer waren die Mächtigsten im ganzen Land? Die STOCKMAYER

Wie war es möglich, dass aus einem simplen Sindelfinger Bauerngeschlecht binnen 100 Jahren die mächtigsten Politiker und Staatsdiener des spätbarocken Herzogtums Württemberg hervorgingen? Diesem Rätsel wollen wir nachgehen und versuchen, mit zahlreichen genealogischen Erkenntnissen einer Antwort näher zu kommen.

 

Freitag, 6. November 2015, 18 Uhr - Stuttgart, Geschäftsstelle des Vereins, Gaisburgstraße 4a, Hinterhaus, Nähe Charlottenplatz, Haltestelle Olgaeck

Jan Wiechert: Gerichtsakten als Quelle der Ortsgeschichts- und Familienforschung

Mord, Totschlag, Diebstahl oder Ehebruch: Gerichts- und Konsistorialakten sind eine wichtige Quelle für Genealogen und Erforscher der regionalen Geschichte. Neben den oft spannenden Kriminalfällen enthalten sie lebensnahe Informationen zu Einzelpersonen, Orten und sozialen Gegebenheiten, die kein Kirchenbuch zu bieten hat. Jan Wiechert führt in seinem Vortrag in die Hintergründe des historischen Strafrechts ein und nutzt beispielhafte Originalquellen aus dem Hohenlohe-Zentralarchiv zur Erläuterung."

 

Freitag, 4. Dezember 2015, 18 Uhr - Stuttgart, Geschäftsstelle des Vereins, Gaisburgstraße 4a, Hinterhaus, Nähe Charlottenplatz, Haltestelle Olgaeck

Werner Breuning: M. Joseph Breuning, Württembergischer Pfarrer zur Zeit der Reformation

M. Joseph Breuning lebte von 1563 bis 1637. Er war Pfarrer in Wildberg, Aidlingen und dann während des Dreißigjährigen Krieges sehr lange in Stuttgart Hedelfingen. Ein Portät von ihm existiert. Mit ernstem Gesicht und einer Bibel in den Händen wird er dargestellt. Eine Inschrift auf dem Bild sagt über ihn aus: M. Joseph Breuning, Pastor Hedelfingae/ per 39 Ann. 6 Mens/ Aetatis suae 74/ AO 1637. In der Pestzeit von 1610 - 1612 starben seine Frau und neun seiner zwölf Kinder.

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