Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein waren die meisten Schriftstücke mit der Hand in der "Deutschen Kurrentschrift" oder in ihrer Abwandlung "Sütterlin" geschrieben. Dies betrifft auch die Standesamtsunterlagen und die Kirchenbücher. Im Internet vorhandene Indizes sind überwiegend von Nicht-Muttersprachlern erstellt und dabei in vielen Fällen nicht richtig gelesen. Für eine eigene Forschung an den Quellen ist daher die Lesefähigkeit eine unumgängliche Voraussetzung, die immer wieder trainiert werden sollte.
Nach Theorieteilen geht es für die Teilnehmenden in die Praxis mit eigenständigen Übungen und dem gemeinsamen Lesen von Personenstandsunterlagen aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Schwerpunkt des Seminars ist die Kurrentschrift des 19. Jahrhunderts.
Das Seminar findet in den Räumen des Evangelischen Archivs Baden und Württemberg in Stuttgart-Möhringen statt. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Eine vorherige Anmeldung bis zum 4. November 2025 per Mail an die Geschäftsstelle (





