Künstliche Intelligenz (KI) hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens und der wissenschaftlichen Arbeit verändert. Auch die Genealogie profitiert zunehmend von diesen Entwicklungen. Ein bekanntes Beispiel ist die automatische Handschriftenerkennung in Kirchenbüchern, die seit April 2026 bei Archion mithilfe der Technologie von Transkribus eingesetzt wird https://www.archion.de/de/archion-entdecken/alle-news/texterkennung-bei-archion .
Der erste von zwei Vorträgen bietet eine allgemeinverständliche Einführung in die Grundlagen der künstlichen Intelligenz. Was verbirgt sich hinter dem Begriff KI? Wie funktionieren moderne KI-Systeme? Welche Möglichkeiten eröffnen sie, und wo liegen ihre Grenzen? Der Vortrag richtet sich insbesondere an Familienforscherinnen und Familienforscher, die die technischen Entwicklungen besser verstehen und ihre Bedeutung für die genealogische Forschung einordnen möchten.
Der zweite Vortrag "KI in der Genealogie" findet im Rahmen der 104. Jahresversammlung am 20. Februar 2027 statt. Aufbauend auf den im ersten Vortrag vermittelten technischen und konzeptionellen Grundlagen führt der zweite Vortrag zu den praktischen Einsatzmöglichkeiten in der Familienforschung. Aktuelle und konkrete Anwendungsfälle künstlicher Intelligenz in der Genealogie werden vorgestellt und diskutiert. Ziel ist es, den Teilnehmenden ein fundiertes Verständnis dafür zu vermitteln, wie KI genealogische Arbeit bereits heute unterstützen kann und welche Entwicklungen künftig zu erwarten sind.
Um Berufstätigen die Teilnahme zu erleichtern, beginnt der Vortrag erst um 19 Uhr. Die Stunde zwischen 18 und 19 Uhr soll einem lockeren Austausch dienen, in dessen Rahmen auch Fragen gestellt werden können.
Der Link zur Teilnahme wird hier rechtzeitig zur Verfügung gestellt.





