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Seit Gründung der Universität Tübingen wurden in Württemberg etliche Stiftungen errichtet, welche mittels Vergabe von Stipendien ein Studium ermöglichen sollten. Überwiegend begünstigten die Stifter Familienangehörige. Um eine etwaige Berechtigung nachzuweisen, wurden bei der Stiftungsverwaltung genealogische Unterlagen eingereicht. Im Laufe der Zeit sammelten sich zahlreiche Unterlagen an. Johann Jacob Moser brachte 1783 eine erste Übersicht über bestehende Stiftungen heraus. Der genealogisch interessierte Finanzrat Ferdinand Friedrich Faber (1789-1858, Biographie) begann eine umfassende Sammlung der berechtigten Familien ("Die Württembergischen Familien=Stiftungen nebst genealogischen Nachrichten über die zu denselben berechtigten Familien, eine Sammlung von Ferd. Fried. Faber, Finanzrath in Stuttgart"). Ein erstes Heft (Broll'sche und Heß-Dörtenbach'sche Stiftung) erschien 1843 ("Herausgegeben von Heinr. Albr. Memminger, Diak. in Pfullingen. Reutlingen, Druck und Verlag von Enßlin & Laiblin 1843."). Nach einer Pause erschienen ("herausgegeben von Ferd. Fried. Faber, Finanzrath in Stuttgart. Verlag von Franz Köhler in Stuttgart") ab 1852 in rascher Folge ein zweites und drittes Heft (Fikler'sche Stiftung), eine zweite Auflage des ersten Heftes und schließlich bis 1858 insgesamt 24 Hefte mit 105 Stiftungen. Material für weitere 43 Stiftungen blieb zunächst unveröffentlicht.

Der 1920 gegründete Verein für Württembergische Familienkunde brachte 1922 ein Namensregister ("Namensregister zu den Württembergischen Familien=Stiftungen von Ferd. Fried. Faber, Finanzrath in Stuttgart. Zusammengestellt von Prof. Max Cramer, Heilbronn a.N. Herausgegeben vom Verein für Württembergische Familienkunde in Stuttgart. Stuttgart, Kommissions-Verlag von K. Ad. Emil Müller 1922.") und begann mit einem Nachtrag ("Nachtrag zu Ferd. Fried. Faber's Württembergischen Familien=Stiftungen (die Stiftungen 106 bis 148 enthaltend). Herausgegeben vom Verein für Württembergische Familienkunde Stuttgart"), 1926 erschien (im "Verlag von K. Ad. Emil Müller in Stuttgart") ein erstes Heft (Stiftungen 106-114), 1938 (im "Kommissions-Verlag von Adolf Bonz & Comp,, Stuttgart") ein zweites Heft (Stiftungen 115-125) und dann 1940 eine zweite Auflage des Namensregisters ("Verlag von Adolf Bonz u. Cie Stuttgart") sowie 1940/1941 ein Neudruck der Hefte 1-24 (Stiftungen 1-105) mit handschriftlichen Berichtigungen von Pfarrer Adolf Rentschler in Möglingen (als Doppelhefte).

Als Verein für Familien- und Wappenkunde in Württemberg und Baden setzt der Verein 1964 die Reihe der Nachträge (mit Berichtigungen und Ergänzungen von D. Dr. Otto Beuttenmüller) mit einem dritten Heft (Stiftung 129) fort (Aegis-Verlag Ulm). Ein viertes Heft (Stiftung 126) folgte 1966 (C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1966), das fünfte Heft (Stiftung 127) 1976, sechstes Heft (Stiftung 128) 1978, siebtes Heft (Stiftungen 130-137) 1980, achtes Heft (Stiftung 138-142) 1987 und neuntes Heft (Stiftung 148) 2000. Nachdem das zehnte Heft (Stiftung 144) vom Autor 2011 herausgegeben wurde, brachte wieder der Verein 2014 das elfte Heft (Stiftung 147) heraus. Die verbliebenen Stiftungen 143, 145 und 146 harren noch der Veröffentlichung.

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