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Vortrags-Steckbriefe

Auf dieser Seite sind
Vortrags-Steckbriefe zu den einzelnen Vorträgen abgelegt, die im AK-Herrenberg gehalten wurden. Die Steckbriefe enthalten eine kurze Zusammenfassung des Vortrags mit Links zum Vortrag und ggf. zu weiteren Informationen im Internet. Die Titel sind dem Jahr des Vortrags zugeordnet und in chronologischer Reihenfolge (oben: jüngste / unten: älteste) sortiert
Eine Komplettliste aller im AK-Herrenberg gehaltenen Vorträge ist auf der Seite "Vorträge & Downloads" abgelegt.
Hier gehts zu dieser Komplettliste Vorträge &Downloads


2018 Berichte von der Jahrestagung des Vereins für Computergenealogie in Sindelfingen

Vorträge von Andrea Dettling, Beate Losert und Dieter Breithaupt am 12.04.2018

Am 06. bis 08. April 2018 fand die Jahresveranstaltung des Vereins für Computergenealogie in Sindelfingen statt.
Die drei Teilnehmer unseres AK berichten über ihre dort gemachten Erfahrungen und Eindrücke.
  

2018 Die überarbeitete VFKBW-Website

Vortrag von Dieter Breithaupt und Dr. Hartwig Faber am 08.03.2018 im AK-Herrenberg

Dieter Breithaupt und Dr. Hartwig Faber haben sich in den letzten Monaten mit der Aktualisierung unserer Herrenberger Website beschäftigt und einige inhaltliche Aktualisierungen vorgenommen, soweit dies den "Redakteuren" möglich war. An ein paar Stellen sind auch neue Untermenüfunktionen eingebaut worden, die dann allerdings die Mithilfe der Webmaster(in) erforderlich machten. In dem zweigeteilten Vortrag erläutert Dieter Breithaupt zunächst nochmal die Grundfunktionen der VFKBW-Website des Gesamtvereins. Er geht die Funktionen der Reihe nach durch. Die im VFKBW vertretenen regionalen Arbeitskreise haben in der VFKBW-Gesamtwebsite eigene Unterbereiche, die von den jeweils zuständigen "Redakteuren" bearbeitet werden können. Leider sind nicht alle Untergruppen bezüglich der Inhalte so aktiv wie zB. Dornstetten oder Herrenberg.
Anschließend führte Dr. Faber online durch die Inhalte der lokalen Herrenberger Website. Er stellte die Funktion der einzelnen Menüfunktionen dar und erläuterte das Navigieren über die Menüfunktionen und die Verbindungen zwischen den einzelnen Seiten. Hier ein Überblick über die 10 Menüfunktionen.

Abschließend wird an alle AK-Mitglieder appelliert, sich mit den aktuaslisierten Inhalten zu beschäftigen und dem Redakteurteam (Breithaupt/Faber) Ergänzungen und inhaltliche Änderungswünsche mitzuteilen.
In einem Treffen der lokalen Redakteure mit dem Vorsitzenden Dr. Held sollen demnächt Möglichkeiten zur weiteren Optimierung der Website und vor allem der Reaktivierung anderer Arbeitsgruppen diskutiert werden.

Hier ist der Link zum Vortrag: Überarbeitete VFKBW-Website Herrenberg.


2018 Der VFKBW-Hauptverein

Vortrag von Dr. Thomas Held, Vorsitzender des VFKBW am 08.01.2018 

Dr. Held berichtete über die Aktivitäten im VFKBW-Hauptverein. Der Verein wurde in 1920 gegründet und hat zum Stand Ende 2017 1088 Mitglieder. Zum VFKBW zählen zur Zeit sieben regionale Arbeitskreise, einer davon ist unser AK-Herrenberg.
Dr. Held beschäftigt zur Zeit besonders die Neuorganisation der Bibliothek und des Vereinsarchivs. Es sind noch zahlreiche Nachlässe vorhanden, die erfasst und dokumentiert werden müssen Die Vereinsbibliothek ist im Online-Katalog des südwestdeutschen Bibliothekverbunds geführt. Es gibt zwei Magazine, eines in der Gaisburger Strasse 4 und eines extern in Marbach. 
Er stellte auch die überarbeitete Website des Vereins vor. Wesentliches Ziel war es, die Website für die VFKBW-Mitglieder attraktiver zu gestalten und für sie einen Mehrwert zu erzeugen, getreu nach dem Motto: "Lust auf Mehr". 
Unser AK-Herrenberg ist als regionale Arbeitsgruppe in dieser VFKBW-Website vertreten. Im weiteren Verlauf wurde über Möglichkeiten zur besseren Verzahnung der regionalen "Redakteure/Administratoren" für die Website diskutiert. Es wurde vereinbart, dass sich die "Redakteure/Administratoren" in nächster Zeit zu einem Erfahrungsaustausch treffen.
Am 16. Juni 2018 wird der VFKBW-Hauptverein zu Besuch nach Herrenberg kommen. Hier das vorgesehene Programm für den Besuch in Herrenberg:   Besuchsprogramm
Hier ist der Link zum Vortrag von Dr. Held: Der VFKBW-Hauptverein

 


2017 Hexenprozesse

Vortrag von Dr. Peter Lucke, Waldbach am 7.12.2017

Im Jahre 1670 wurde in Weinsberg/Heilbronn gegen die Magd des Waldbacher Metzgermeisters Kurz, Maria Reh ein Hexenprozeß eingeleitet. Der Nachtwächter Pötzel hatte sie nämlich um Mitternacht nackt und nicht mehr ansprechbar in einem fremden Garten angetroffen. Nach ersten Vernehmungen im Waldbacher Klosterhof brachten zwei bewaffnete Musketiere die Verdächtige ins Weinsberger Frauengefängnis, wo sie teils im Guten vom Stadtpfarrer Wemwein, teils unter Folter vom Schirmvogt Waldeisen verhört wurde...

Dr. Lucke schilderte diesen Fall sehr interessant und spannend. Er vermittelte auch einen Einblick in das Leben und Denken der Menschen vor fast 350 Jahren und beschrieb, wie es z.B. beim Affaltracher Hexenprozess in 1648, oder in Calw 1693 (über 60 Kinder mitangeklagt, 2 Tote) oder auch bei den Herrenberger Hexenverfolgungen zuging (1621 Katharina Mast am Galgenberg bei Nufringen gestorben, 1694 Barbara Laber aus Gültstein verurteilt). 

Hier ist der Link zum Vortrag:   Der Hexenprozess von Waldbach

Hier ein paar Bilder vom Vortrag im Klosterhof:  Bilder Vortrag Lucke

Hier ein Presseartikel: Gäubote vom 13.10.2017

 


2017 Transkription von Kirchenbüchern

Vortrag von Dr. Hartwig Faber, Herrenberg am 7.10.2017

Die Übertragung von Tauf-, Heirats-, oder Sterbedaten aus Kirchenbüchern ist eine mühevolle und zeitraubende Angelegenheit. Das ist besonders bei früheren Büchern zwischen 1650-1750 der Fall, wo sich die schlechte Lesbarkeit der Dokumente, die Unvollständigkeit der Einträge, die schlechte Handschrift des Pfarrers und die in lateinischer Sprache verfassten Einträge als Hindernis erweisen. 
In diesem Vortrag wurden Erfahrungen bei der systematischen Transkription von Kirchenbucheinträgen vermittelt. Als Quellen stehen Kopien der Kirchenbücher der katholischen Kirchengemeinde St.Trinitatis in Neustadt zur Verfügung. Die Arbeiten dienen zum Aufbau eines Ortsfamilienbuches für die Heimatgemeinde des Referenten in Neustadt (Hessen).

Die Daten wurden aus den Kopien der Original-Dokumente zunächst in eine EXCEL-Zwischendatei übertragen. Erst nach gründlicher Prüfung und Plausibilitätskontrolle wurden sie dann in das Genealogieprogramm Familytree-Maker FTM eingegeben. Wichtigstes Hilfsmittel sind die Namens-Index-Register. Leider sind diese nicht mehr immer komplett vorhanden. Es wird empfohlen, die Transkriptionen immer für komplette Familienstämme (GIES, FABER, BALZER, etc..) durchzuführen, beginnend mit den frühen Kirchenbüchern (1650-1730), dann die jüngeren Bücher (1730-1755), (1755-1830) und am Schluss das vierte Buch (1830-1874). Je Familienstamm und Kirchenbuch werden zunächst die Heiratseinträge, dann die Taufeinträge und am Schluss die Sterbeeinträge bearbeitet. Das erleichtert die Zuordnung der Geburten/Taufen zu den Eltern. 
Einträge ab 1874 stehen für die Gemeinde Neustadt (Hessen) dann im Ortsregister des Standesamts online im Internet zur Verfügung. Damit ist ein nahtloser Übergang gesichert. Die Digitalisate sind online in ARCINSYS (vormals HADIS) bis zur Datenschutzgrenze einsehbar

Hier ist der Link zum Vortrag:  Transkription von Kirchenbüchern

Da die Kirchenbucheinträge in frühen Jahren (1650-1750) häufig in lateinischer Sprache verfasst sind, ist hier noch eine kleine Übersetzungshilfe Latein-Deutsch angehängt.  Das Thema Lateinische Kirchenbücher wurde auch am 05.07.2016 in einem Vortrag von Siegfreid Glemser adressiert, siehe unter: 2016 Vorträge

Hier ist der Link zur Übersetzungshilfe Latein-Deutsch:  Übersetzungshilfe L-D:  Wörter und Abkürzungen

 


2017 Ahnenforschung mit Ancestry

Vortrag von Eberhard Gutmann, Herrenberg im AK Familienforschung in Tübingen am 20.09.2017

Das Genealogieprogramm Anchestry.com gehört zu den meist genutzten Internet-Portalen für Familienforscher. Die deutsche Website Anchestry.de ist speziell auf den Nutzerkreis im deutschsprachigen Raum zugeschnitten.
In seinem Vortrag lieferte Eberhard Gutmann einen guten Überblick über das Arbeiten mit Anchestry.de. Es wurden die vielfältigen Suchfunktionen in Anchestry anhand von Beispielen erläutert. Die Qualität der gefundenen Urkunden in der Download-Funktion ist sehr gut.
Beachtenswerte Quellen in Anchestry.de sind evangelische und teilweise auch katholische Kirchenbücher zwischen 1600-1985, Volkszählungen des US-Zensus, Auswanderer- und Passagierlisten mit Schwerpunktziel Amerika, Historische Adressbücher, Zeitungen, Landkarten und auch Stadtpläne. Auch ehemals selbständige Genealogie-Portale wie Fold3.com, RootsWeb.com, Genealogy.com oder Find-a-Grave.com sind jetzt in Anchestry.com integriert. Die weit verbreitete PC-Software FamilytreeMaker gehört auch der Anchestry-Gruppe.

Abschliessend wurde auf die verschiedenen Preismodelle für die Nutzung von Ancestry eingegangen. Der Funktionsumfang bei einer kostenlosen Nutzung als Gast-User ist relativ begrenzt. Registirerte Benutzer können zwischen verschiedenen Nutzungs- und Preismodellen auswählen, z.B. die Basis- oder Premiumversion oder auch die Premium-International-Version. Die Kosten liegen je nach Preismodell zwischen 12,99 Euro/Monat und 49,99 Euro/Monat. Anchestry ist bekannt für seine "Marketing-Aktionen" mit kostenfreier Nutzung über das Wochenende, über die Weihnachtstage oder auch 1,00 Euro für eine Woche oder Monat. Dies setzt jedoch voraus, dass der Nutzer mit seiner Anmeldung gleichzeitg ein Jahresabonnement für mindestens 12 Monate Nutzung danach abschließt. 

Hier ist der Link zum Tübinger Vortrag aus 2017:  Ahnenforschung mit Ancestry-Tü

Hier ist der Link zum Vortrag im AK-Herrenberg aus 2016:   Ahnenforschung mit Ancestry- Hbg

 


2017 Das Kirchenportal Archion.de

Vortrag von Beate Losert, Gärtringen im AK Familienforschung in Tübingen am 20.09.2017 

Das Internetpotal Archion.de erlaubt seit etwa zwei Jahren den online-Zugriff auf Kirchenbücher der evangelischen Kirche in Deutschland. Auf einer Indexseite werden die aktuell online verfügbaren Kirchengemeinden aufgeführt. Fehlende Kirchenbücher werden laufend ergänzt. 

Beate Losert erläuterte in ihrem Vortrag die Funktionen von Archion.de. 
Erstinformationen sind für einen Gast-User noch ohne Registrierung möglich. Man kann damit beispielsweise nachsehen, ob die betreffende Kirchengemeinde schon in Archion.de dokumentiert worden ist. Auch einfache Suchen nach Personen lassen sich noch kostenfrei durchführen.
Zum richtigen Arbeiten benötigt man jedoch eine kostenpflichtige Registrierung. Damit lassen sich dann komfortablere Suchen über die Kirchenbuchinhalte durchführen. Das Setzen von benutzerspezifischen Lesezeichen oder die Download-Funktion (PDF) für interessante Dokumente sind wertvolle Teilfunktionen in Archion.de. In manchen Gemeinden wuden sog. Seelenregister des Pfarrers geführt. Sie enthalten für den jeweiligen Zeitpunkt der Erfassung ähnlich wie beim US.Zensus die Familienstände als Familienregister. Interessant scheint auch dies Funktion des Forums für den Archion.de internen Informationsaustausch zwischen den Nutzern zu sein. 

Zur Zeit existieren verschiedene Benutzer- und Preismodelle für Archion.de. Die Kosten für einen Benutzer reichen von 19,90 Euro/Monat bis 178,80 Euro/Jahr. Für die gelegentliche Nutzung bietet sich ein 20-Tage Ticket für 59,90 Euro an. Allerdings ist man dabei auf 50 Downloads begrenzt. Die verschiedenen Modelle sind bei der Erstanmeldung online auswählbar. Als kleinen Anreiz zur Nutzung von Archion.de gibt Beate Losert einige Freikarten zur kostenlosen Nutzung von Archion.de für 7 Tage aus. Dabei läuft die Zeit ab dem ersten Anmeldevorgang. 

Hier ist der Link zum Tübinger Vortrag aus 2017:  Das Kirchenportal Archion -Tü

Hier ist der Link zum Vortrag im AK-Herrenberg aus 2016:  Das Kirchenportal Archion- Hbg

 


2017  OFB und Gedcom Tools

Vortrag von Diedrich Hesmer, Oberjesingen am 14.09.2017

Diedrich Hesmer hat vor einiger Zeit Software für den Aufbau eines Ortsfamilienbuchs OFB entwickelt, die er auch kommerziell vertreibt. Neben dem OFB-Programm gibt es auch Zusatzprogramme, die den Datenexport/Import aus dem OFB über eine Gedcom-Schnittstelle in eine Excel-Datei unterstützen. Diese Programme eigenen sich besonders gut zur Qualitätsprüfung der eingegebenen OFB-Daten. Siegfried Glemser hat diese Tools für die Arbeiten am OFB Herrenberg erfolgreich im Einsatz.
Diedrich Hesmer zeigt in seinem Vortrag die Funktionen der Gedcom-Datenexports/Imports auf. Zunächst wird die Schnittstelle primär zur Qualitätssicherung bereits eingegebener OFB-Daten genutzt. Es stehen für den Datenextrakt sehr umfangreiche Parametrierungen zur Verfügung, welche Daten ausgelesen werden sollen. Die Reports der extrahierten Datensätze lassen sich sehr flexibel parametrieren. Es gibt aktuell neun vorgefertigte Berichtstypen mit über 100 Optionen je Berichtstyp. Bei jeder Übertragung wird ein Fehlerprotokol erstellt, das dann sukzessive abgearbeitet werden kann, bis die Datenfehler beseitigt sind.  
In einem zweiten Anwendungsbeispiel stellt Diedrich Hesmer die Tools zur Vorbereitung einer automatisierten Dateneingabe in ein OFB über eine Gedcom-Datei vor. Die einzuspielenden Daten können von allen gängigen Genealogieprogrammen (Ahnenforscher, FTM, Ages, TNG, etc...) kommen, die eine Gedcom-Schnittstelle unterstützen. Auch hier lässt sich über Einstellungen im Profil parametrieren, welche Daten ins OFB eingegeben werden sollen und mit welchen Feldern sie verknüpft werden sollen.
Hier der Link zum Vortrag von Diedrich Hesmer: Gedcom-Serviceprogramme

Hier auch noch die Links zu einem früheren Vortrag von Diedrich Hesmer im Jahr 2010:
OFB-Programme 2010   und   Gedcom-Tools 2010 

 


2017 Faber-Familienstiftung - Genealog. Datenbank BW

Vortrag von Prof. Dr. Günter Schweizer, Tübingen am 06.07.2017

Prof. Dr. Schweizer referierte heute über die "Genealogische Datenbank der Familienstiftungen und des Finanzrat Faber".
Bei dem Vortrag ging es um den "Stipendienfaber", das Standardwerk der württembergischen Familienforschung, wie es 1940 der damalige Vorsitzende des Vereins für Württembergische Familienkunde, Reinhard Stoll, nannte. Zugleich aber geht es auch um die Bearbeiter dieser höchst umfangreichen genealoischen Datenbanken, wie man heute sagen würde, um den Finanzrat Ferdinand Friedrich Faber, der 1843-1858 die Hefte mit den ersten 105 Stiftungen in Druck vorlegte, und um den Pfarrer und Genealogen Adolf Rentschler, der die Neubearbeitung ab 1940 mit seinen Ergänzungen in gestochener Handschrift versah und bereicherte.

Heute, nachdem seit der ersten gedruckten Ausgabe nahezu 175 Jahre vergangen sind, erfüllen die in den Stiftungen niedergelegten Genealogien nicht mehr ihren ursprünglichen Zweck als Stipendien-Belege, aber sie sind nach wie vor ein, ja vielleicht sogar d a s Standardwerk der südwestdeutschen Genealogie. Diesen Datenbanken und ihren Bearbeitern ist es zu verdanken, dass der Südwesten Deutschlands auch in genealogischer Hinsicht als "Musterländle" gelten kann.

Hier ist der Link zum Namens-Register zur Datenbank der Faber- Stiftungen:  Namens-Register Faber-Stiftungen

 


2017   Der Johanniter Orden

Vortrag von Andrea Dettling, Gärtingen am 04.05.2017

Andrea Dettling stellte in ihrem Vortrag die Geschichte des Johanniter Ordens vor. Sie zeigte genealogische Quellen der Johanniter am Beispiel der Kommende Rexingen-Hemmendorf und Dätzingen auf.
Der Vortrag diente auch als Vorbereitung für die Exkusion des AK-Herrenberg nach Dätzingen am 06.05.2017 

Hier ist der Link zum Vortrag: Die Johanniter


2017 Texterkennungsprogramm ABBY-FineReader

Vortrag von Dieter Breithaupt am 02.03.2017

Dieter Breithaupt stellte in seinem heutigen Vortrag Programme zur automatisierten Texterkennung vor. Auf dem Markt werden zahlreiche Programme angeboten, z.B. OmniPage, FreeOCR,, Readris, oder Abby FineReader. im weiteren Verlauf des Vortrags wurde speziell die Software ABBY-FineReader erklärt. Das Programm hat einen umfangreichen Funktionsumfang und liefert erstaunlich gute Ergebnisse. Es lassen sich Word- , Excel-, PDF- oder auch andere eingescannte Dokumente verarbeiten. Allerdings ist die aktuelle Version ABBY Version 17 mit 99,00 Euro auch relativ teuer.
Heute gibt es auch schon preiswertere Schrifterkennungsprogramme im Internet oder auch kostenlos als Beigabe beim Kauf von Druckern/Scannern/Kopierern.

Bei sehr alten oder teilweise kaum lesbaren kann man auch andere Methoden zur Digitalisierung von Schriften verwenden. Dazu zählen die Spracherkennung mittels Voice-Recognition, oder die Handschrifterkennung mittels Transkribus . 

Hier ist der Link zum Vortrag: Texterkennungsprogramme

und hier noch ein paar Fotos aus dem AK-Herrenberg während des Vortrags von Dieter Breithaupt:
Bilder zum Vortrag

 


2017 Into Hypothesis

Vortragsreihe von Rainer-Karl Heinz, Ehningen am 02.02.2017 / 06.04.2017 / 01.06.2017 / 09.11. 2017

Mit "Into Hypothesis" bezeichnet Rainer Karl Heinz seine Methode zur systematischen Analyse von Lagerbüchern. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in Ditzingen, nordwestlich von Stuttgart. In mehrjähriger Arbeit hat er vorhandene Lagerbücher aus der Zeit von 1450-1600 mit Angaben zu jährlichen Pachten, Steuern und Abgaben der Eigentümer und Bewirtschafter transkribiert. Für seine Arbeiten konnte er auf württembergische Lagerbücher aus 1469, 1529 und 1575, ein österreichisches Lagerbuch aus 1529 sowie auf kirchliche Lagerbücher vom Kloster Reichenbach aus 1529 und 1580 zurückgreifen.
Nach erfolgter Transkription der Quellen in Word-Dokumente wurde eine schematische Verkartung der Grundstücke in Excel durchgeführt. Das ergab für den jeweiligen Erfassungszeitpunkt unterschiedliche Karten. Die daraus erkennbaren Besitzverhältnisse lassen Rückschlüsse auf die jeweiligen Eigentümer zu. Hieraus können Eigentumswechsel durch Erbfälle innerhalb der Familien oder auch Verkäufe an fremde Personen erkannt werden. In einem weiteren Schritt lassen sich daraus genealogische Stammbäume der Familien aufstellen.
Damit wird die Analyse von Lagerbüchern ein interessante Methode zur genealogischen Erforschung von Vorfahren in frühen Zeiten, für die es keine Aufzeichnungen in Kirchenbüchern mehr gibt.
Herr Heinz unterteilt seine Ergebnisse in vier Qualitätsstufen: Fakten-Hypothesen-Spekulationen-Emotionen. Durch Gegenüberstellung der Transkripte aus unterschiedlichen Quellen lassen sich in den dazugehörigen Excel-Karten mögliche Fehler leichter erkennen und seriöse Ergebnisse erzielen.

In der 4-teiligen Vortragsreihe erläutert Rainer-Karl Heinz seine Methode Into Hypothesis. Er startet mit dem theoretischen Teil zur Methode und zeigt anschließend in den Folgeveranstaltungen anhand praktischer Beispiele, wie die man über die Analyse der Lagerbücher zu den Besitzverhältnissen kommen kann. Das wird in einer schematischen EXCEL-Kartierung dokumentiert. Durch den Abgleich zwischen zeitlich gestaffelten Lagerbüchern kommt er zu den Familien-Stammbäumen. Die Vorträge bauen aufeinander auf.  

 


2016 Latein in genealogischen Quellen 

Vortrag von Siegfried Glemser am 05.07.2016 

In genealogischen Quellen wie den Kirchenbüchern der frühen Jahre 1650-1750 sind die Tauf-, Heirats- und Sterbeeinträge häufig in lateinischer Sprache verfasst. Das stellt neben der oft schwer lesbaren Handschrift des Pfarrers eine zusätzliche Hürde beim Durchsuchen der Kirchenbücher dar. Das Vokabular ist relativ fest umrissen, da bei den Einträgen immer die gleichen Begriffe mit leichten individuellen Abwandlungen des Schreibers verwendet wurden. Probleme gibt es manchaml bei zusätzlichen Angaben zum Familienstand, zur Verwandtschaftsbezeichnung oder zum Beruf der zu beurkundenden Person. Auch Monats- und Tagesangaben sind oft lateinisch geschrieben. Manchmal wurden sie auch in abgekürzter Form (7bris, 8bris, 9bris,Xbris) genutzt. 
Siegfried Glemser erläuterte in seinem Vortrag die wichtigsten lateinischen Begriffe und stellte anhand von Beispielen deren Verwendung bei Kirchenbucheinträgen dar. Das von Siegfried Glemser im Vortrag vorgestellte Glossar liefert einen guten Überblick über die lateinischen Begriffe mit deren Bedeutung in alphabetischer Ordnung A-Z  

Hier ist der Link zum Vortrag:  Latein in Kirchenbüchern

Da das Thema lateinische Begriffe in Kirchenbüchern häufig nachgefragt wird und bei Suchen in Kirchenbüchern manchmal als Handicap auftritt, sind an dieser Stelle neben dem Vortrag und einem Glossar von Siegfried Glemser noch einige zusätzliche Quellen aufgeführt, die für die Forscherkollegen vielleicht interssant sein könnten.
1. Glossar mit lateinischen Begriffen von Siegfried Glemser : Glossar OFB Glemser
2. Lateinische Übersetzungshilfe von Dr.Hartwig Faber: Liste H.Faber
3. Lateinische Übersetzungshilfe von Conitzer: Übersetzungshilfe Conitzer
4. Handbuch der lateinischen Kirchensprache - Brüderschaft St. Joseph: Handbuch Latein

Darüber hinaus gibt es im Internet und auch auf dem Smartphone heute gute Übersetzungshilfen für eine schnelle Suche 

 


2016 Familienforschung mit FamilySearch

Vortrag von Dieter Breithaupt am 10.03.2016

FamilySearch ist ein häufig benutztes Internet-Portal der Mormonen, der sog. "Kirche Christi der Heiligen der letzten Tage" mit Hauptsitz in Salt Lake City, Utah, USA. Es ist sehr gut geeignet zur Suche von Personen und Stammbäumen für die Familienforschung. Das FamilySearch-Portal ist in zehn Landessprachen (auch D) nutzbar. Der Zugang zu FamilySearch.org ist kostenlos.

Dieter Breithaupt stellte in seinem Vortrag die Funktionen von FamilySearch ausführlich dar und zeigte an Praxisbeispielen auf, wie die Suchfunktionen funktionieren. In FamilySearch können neben der Suche nach Personen auch viele Microfiche-Dokumente von digitalisierten Kirchenbüchern erforscht werden. Mit FamilySearch erhält man auch Zugriff auf umfangreiche Datenbanken wie z.B. den 10-jährigen US-Zensus oder auf Einwanderungsdokumente und Schiffslisten.
Jeder Nutzer kann auch eigene Daten, Dokumente und Bilder in die FamilySearch-Datenbank hochladen. Man kann beim Hochladen entscheiden, ob die Daten privat oder öffentlich zugänglich sein sollen. Diese Möglichkeit, dass jeder Benutzer eigene Daten hochladen kann, hat zwangsläufig zur Folge, dass die Informationen in FamilySearch nicht immer aus Primärquellen stammen. Sie sind deshalb mit gewisser Vorsicht zu behandeln.
Eine wichtige Funktion zur dauerhaften Bearbeitung von Familien-Stammbäumen ist die sog. Indexierung der Daten. Zur Bearbeitung und Visualisierung stehen mächtige Funktionen zur Verfügung. 

Hier ist der Link zum Vortrag:  Warum Familienforschung mit FamilySearch  

und hier ein weiterer Vortrag des Referenten zum gleichen Thema aus 2015:  Ahnenforschung mit FamilySearch

 


2016 Genealogieprogramme Übersicht  

Vortrag von Dieter Breithaupt am 14.01.2016

Der Verein für Computergenealogie CompGen e.V. gibt jedes Jahr ein Sammelheft seiner Zeitschrift Familienforschung heraus. Auf Basis der beigefügten Heft-CD aus dem Jahresausgabe Familienforschung 2015/2016 wurde von Dieter Breithaupt ein zusammenfassender Vortrag erstellt.
Dieter Breithaupt ging in seinem Vortrag speziell  auf den dortige Übersicht zu den die gängigsten Genealogieprogrammen und Werkzeugen ein. Die Bewertungen wurden vom Verein für Computergenealogie CompGen gemacht. Sie enthalten Informationen zum Funktionsumfang der Software und ein zusammenfassendes Ranking aller untersuchtern Programme.

Hier ist der Link zum Vortrag:  Genealogieprogramme im Jahresheft Familienforschung

Im Zuhörerkreis wurde diskutiert, wie der Erfahrungsaustausch auf diesem Sektor zwischen den Teilnehmern gefördert werden kann.

Es wurde beschlossen, nochmals eine Aufstellung zu den Genealogieprogrammen zu machen, die im AK-Herrenberg von den einzelnen Mitgliedern verwendet werden. Dabei sollte unterschieden werden, ob sie aktiv Stammbäume damit erstellen, oder ob das Programm als Sekundärprogramm über eine Gedcom-Schnittstelle versorgt wird und primär für visuelle Dartstellungen verwendet wird. Letztere sind meistens die Genealogieportale im Internet wie GEDBAS, etc.
Hier ist die aktuelle Übersicht über die im AK-Herrenberg eingesetzten Programme:  Genealogie-Software 


2015 Auswanderungen nach Amerika

Vortrag von Karl-Gustav Gies am 12.11.2015

Im Zusammenhang mit dem Aufbau eines Ortsfamilienbuchs für Neustadt (Hessen), das der Vortragende gemeinsam in einem kleinen Forscherteam entwickelt (siehe Vortrag am 01.10.2015), wurden die zahlreichen Auswanderungen der Bürger von Neustadt (Hessen) nach Amerika untersucht. Zwischen 1800-1920 sind über 700 Personen aus der Gemeinde nach Amerika emigriert. An diesen Untersuchungen haben auch zwei Forscherkollegen aus USA teilgenommen, deren Vorfahren vor vielen Jahren aus Neustadt und Umgebung nach Amerika ausgewandert sind.
Karl-Gustav Gies erläuterte in seinem Vortrag die Beweggründe für die damaligen Auswanderungen. Er zeigte die gewählten Routen zu den Auswanderungshäfen Bremen, Hamburg oder Le Havre auf und beschrieb die damals eingesetzten Segel-/Dampfschiffe anhand von verfügbaren Schiffslisten. Er gab Auskünfte über die Siedlungsschwerpunkte in Amerika. Die Neustädter Auswanderer siedelten sich meistens im Osten zwischen New York und den Michigan-Seen an. Viele Anknüpfungspunkte gibt es aus der Dokumentation zu 100-Jahrfeier der Neustädter Emigranten im Jahr 1903 in Detroit.
Die Auswanderer werden mit den verfügbaren Daten zur Abstammung, Emigrationszeiten, Schiffsrouten , Einwanderungsdaten in Amerika (in New York 1790-1890 CASTLE GARDEN und später ab 1890 ELLIS ISLAND) zunächst in einer Excel-Datei dokumentiert und dann in die Master-Datei des OFB Neustadt (Hessen) übertragen.

Hier ist der Link zum Vortrag:  Auswanderungen nach Amerika

Zur gezielten Nachforschung von Auswanderern stellt das Forscherteam dem AK-Herrenberg eine Übersicht mit interessanten Internet-Adressen in einer Link-Liste zur Verfügung. Hiervon werden besonders die Schiffslisten der HAPAG-Hamburg, des Bremer-LLOYD oder die MAUS-Liste von der Bremer Auswanderungsbehörde in Bremerhaven empfohlen. In Amerika sind die Dokumentationen der zentralen Einwanderungsbehörde CASTLE GARDEN und ELLIS ISLAND in New York interessant. Außerdem liefern die 10-jährigen Volkszählungen des US-Zensus wertvolle Informationen. 

Hier ist der Link zu der Link-Tabelle:  Link-Liste Auswanderungen

 


2015 Aufbau eines Ortsfamilienbuches 

Vortrag von Dr. Hartwig Faber am 01.10.2015  

In einem kleinen Team von Genealogen wird zur Zeit am Aufbau eines Ortsfamilienbuchs für Neustadt (Hessen), der Heimatgemeinde der Teammitglieder gearbeitet. Aus der ursprünglichen Ahnenforschung für die eigenen Großfamilien ist über die Zeit viel Material für den Aufbau eines Ortsamilienbuchs zusammengetragen worden. Mit Erhalt von Kopien der katholischen Kirchenbücher 1660-1874) konnte diese Arbeit dann noch systematischer vorangetrieben werden. 
Dr.Hartwig Faber beschrieb in seinem Vortrag die Arbeitsweise im Team und erläuterte den Prozess von der Transkription der Kirchenbücher bis zur Dokumentation in einer offenen Internetplattform bei Geneanet.Org.
Die Transkriptionen aus den Kirchenbüchern erfolgen immer nach Familienstämmen (GIES, FABER, BALZER...). Die Daten werden zunächst in einer Excel-Datei dokumentiert. Diese Excel-Datei dient zum Datenaustausch zwischen den Team-Mitgliedern. Nach Validierung und Prüfung der Daten werden sie dann vom Hauptverantwortlichen (Administrator) für die OFB-Dokumentation in die Master OFB-Datenbank im FamilyTreeMaker am PC übertragen. Diese Originalquelle wird später über eine GEDCOM-Schnittstelle in die Zielsysteme Geneanet.org und Gedbas/Genealogy.net  übertragen. Bei jedem Übertragungsvorgang wird die komplette Datenbank übertragen, da sich Teilupdates als problematisch und fehlerbehaft erwiesen haben.

Die Darstellungen des OFB in Geneanet.org und in GEDBAS sind offen für jeden Benutzer. Sie können mit den in der Software verfügbaren Funktionen betrachtet werden. Downloads sind zur zeit nicht freigeschaltet. Updates werden ausschließlich über den Hauptverantwortlichen in dem oben beschriebenen Prozess durchgeführt. Die Geneanet-Datenbank kann auch mit Apps auf dem Smartphone betrachtet werden. Auf diese Art und Weise sind die Daten unter Wahrung der Datenschutzgrenzen weltweit für jeden Nutzer lesbar. Teammitglieder, die sich bei Geneanet registriert haben, können alle Daten einsehen. Die Registrierung bei Geneanet.org ist kostenlos. Der volle Funktionsumfang des Genealogie-Portals ist nur für Premium-User zugänglich. Die Gebühr beträgt 50,00 Euro/Jahr.
Ein Zugriff auf das Internet-Portal GEDBAS bei CompGen/Genwiki ist kostenlos. 

Hier ist der Link zur Dokumentation des OFB im Geneanet-Portal: OFB-in Geneanet

Hier ist der Link zur Dokumentation in GEDBAS:    OFB in Gedbas

Hier ist der Link zum Vortrag:   OFB für Neustadt

Hier ein paar Fotos zum Vortrag im Klosterhof:  Bilder Vortrag Faber


2015 Online-Suche in verschiedenen Genealogieportalen

Vortrag von Dieter Breithaupt am 03.09.2015 im AK-Herrenberg

Im Internet existieren zahlreiche Genealogie-Portale zur Ahnenforschung. Der Anwender hat meist die Qual der Wahl. Leider sind die Programme in ihrer Handhabung oft unterschiedlich zu bedienen.
Dieter Breithaupt gibt in seinem Vortrag einen guten Überblick über die gängigsten Genealogie-Portale. Er erläutert deren Funktion und Handhabung:
1. CompGen:    
www.compgen.de
Die CompGen-Plattform des Vereins für Computergenealogie enthält viele nützliche Teilfunktionen zur Ahnenforschung. Mit Hilfe der Genealogy.net Metasuche kann man gleichzeitig mehrere Datenbanken auf dem CompGen-Server durchsuchen. Die Programme GOV, FOKO und Verlustlisten aus dem 1. Weltkrieg wurden in vergangenen Jahren bereits im AK-Herrenberg behandelt. Wichtig ist noch das Programm GedBas mit dem Stammbäume von vielen Familienforschern durchsucht und angezeigt werden können. Die Nutzung der CompGen-Programme ist kostenfrei. Zum Einstellen von Daten ist eine kostenlose Registrierung nötig.
2. Geneanet:     www.geneanet.org
Geneanet ist ein offenes Genealogie-Portal, das von vielen Ahnenforschern zur Dokumentation ihrer Stammbäume verwendet wird. Der Stammsitz von Geneanet liegt in Frankreich. Das Archivieren von Stammbäumen in Geneanet.org ist besonders für diejenigen Forscher interessant, die ein Hosting bei Ancestry oder MyHeritage in den USA scheuen. Die Nutzung des Portals ist kostenfrei. Professionelle Anwender können als Premium-User zusätzliche Komfortfunktionen nutzen. Premium-User zahlen 50- € pro Jahr.
3. Mocavo:    www.mocavo.com
Mocavo - find my past ist eine übergeordnete Suchmaschine zur Ahnenforschung. Mocavo erfordert eine Registrierung des Nutzers. Zum Einstieg wird ein Free-Trail für eine begrenzte Zeit angeboten. Die professionelle Nutzung von Mocavo kostet ca. 19 $/Monat.
4. FamilySearch:    www.familysearch.com
FamilySearch ist ein häufig benutztes Internet-Portal der Mormonen, der sog. "Kirche Christi der Heiligen der letzten Tage" mit Hauptsitz in Salt Lake City, Utah, USA. Es ist sehr gut geeignet zur Suche von Personen und Stammbäumen für die Familienforschung. Das FamilySearch-Portal ist in zehn Landessprachen (auch D) nutzbar. Der Zugang zu FamilySearch.org ist kostenlos. Die Funktionen von FamilySearch werden in einem separaten Vortrag in 2016 im AK-Herrenberg vorgestellt. Hier ist der Link zu diesem Vortrag in 2016: 2016 FamilySearch
5. Ahnenforschung.Net  
https://ahnenforschung.net
Ahnenforschung.net ist ein Genealogie-Portal zur Ahnensuche im Internet. Die Nutzung ist kostenlos. 
6. Ahnensuche:   
PC-basiertes Programm von Steffen Sobe zur Personensuche. Das Programm wird per Download/Funktion auf den PC heruntergeladen. Die Nutzung ist kostenlos. Seit 2012 wird der Download nicht mehr angeboten.  
7. Metasearch:
 
www.metasearch.com 
Metasearch.com ist eine allgemeine, nicht genealogiespezifische Suchmaschine zum übergreifenden Suche nach Namen im Internet. Es werden z.B. Daten in Google, Twitter, etc.. gesucht. Das Suchen mit Metasearch ist kostenlos.

Hier ist der Link zum Vortrag von Dieter Breithaupt: Online Suche im Internet

 


2015  Geschichte des Klimas

Vortrag von Dieter Breithaupt am 07.05.2015

Im Verlauf der Menschheitsgeschichte wurden immer wieder Zusammenhänge zwischen klimatischen und gesellschaftlichen Entwicklungen untersucht. Bekannt sind vor allem das sog. "Optimum der Römerzeit" und das sog. "Pessimium der Völkerwanderungszeit". Auch eine Verbindung zwischen Klimabedingungen und den zahlreichen Völkerwanderungen wurde nachgewiesen.
Besonders der Ausbruch des Tambora in 1815 ging als der stärkste seit Menschengedenken in die geschichte ein. Er erzeugte ein Jahr später in 1816 sowohl in Europa als auich in Amerika ein "Jahr ohne Sommer".
Im Jahr 1878 brach noch einmal ein Vulkan in Indonesien mit ungewöhnlicher Kraft aus: Der Krakatsu. Er explodierte mit großer Wucht und schleuderte große Mengen Vulkanasche in die Atmoshäre, wodurch die weltweite Durchschnittstemperatur um 0,5 Grad Celsius absank.

Dieter Breithaupt gibt in seinem Vortrag einen guten Überblick über die Wechselbeziehungen zwischen Klima und Bevölkerung.

 Hier ist der Link zum Vortrag:  Geschichte des Klimas

und hier ein Artikel zum Thema im Gäubote vom 18.01.2018Feuerspeiende Berge 

 


2015 Die Genealogiesoftware TNG

Vortrag von Andrea Dettling,Gärtingen am 04.06.2015

Die TNG-Software "The Next Generation of Sitebuilding" ist ein weit verbreitetes Web-basiertes Genealogieprogramm zur Ahnenforschung. Die TNG-Datenbank ist nicht nur zur Stammbaum-Dokumentation geeignet, sondern kann mit vielen weiteren Informationen (Dokumente, Bilder, Videos, etc..) zu einer genealogischen Wissensdatenbank ausgebaut werden.

Andrea Dettling stellte die Funktionen der TNG-Software vor und zeigte deren Einsatzmöglichkeiten anhand von zwei Beispielen aus ihrem eigenen Forschungsbreich auf:
1. Jüdische Familien im Südwesten Deutschlands - eine genealogische Wissensdatenbank zur Familienforschung
2. Die Dettling Familiengemeinschaft - eine genealogische Datenbank, um weltweit Dettling-Familienzweige miteinander zu verbinden.

Durch die Web-basierte Software ist ein Zugriff auf die TNG-Datenbank von jedem Ort aus und über verschiedene Geräte (PC/Tablet/Smartphone) möglich. Sie ist mehrbenutzerfähig und eignet sich damit gut für eine überregionale Zusammenarbeit im Team und/oder Familienverband. Die ausgefeilte Benutzersteuerung lässt eine differenzierte Vergabe von Schreib-/Lesebrechtigungen für die Benutzer zu. Die Benutzeroberfläche in TNG ist individuell gestaltbar. Es lassen sich verschiedene Templates zur Dateneingabe und Ergebnisdarstellung aufbauen. Die Suchfunktionen und Auswertemöglichkeiten für die TNG-Datenbank (mySQL) sind sehr vielfältig. 

Zur Nutzung der TNG-Software ist eine einmalige Lizenzgebühr von 32,99 $ ( ca.27,50 Euro) zu zahlen. kleinere Software-Updates sind kostenfrei, für größere Updates sind jeweils 17,99 $ (ca.15,00 Euro)  zu zahlen

Hier ist der Internet-Link zu den zwei Beispielen in TNG:
Dettling-Familiengemeinschaft   und   Jüdische Familien

Hier ist der Link zum Vortrag: Genealogiesoftware TNG 


2015  Cloud-Speicher

Vortrag von Dieter Breithaupt im AK-Herrenberg am 02.04.2015  

Im Internet werden heute zahlreiche Cloud-Speicherlösungen angeboten. Bekannte und häufig genutzte Lösungen sind: Dropbox, MS-Onedrive, Telekom Magenta-Cloud etc.. 
Cloud-Speicher sind virtuelle Speichersysteme. Sie verhalten sich wie die physikalisch im PC eingebauten Festplattenspeicher. Sie eignen sich besonders zum Datenaustausch im Team zwischen den einzelnen Teammitgliedern über beliebige Entfernungen hinweg. Sie sind ortunabhängig und von jedem beliebigen Punkt aud der Welt über das Internet zugänglich. Eine weitere angenehme Eigenschaft ist die geräteunabhängige Nutzung dieser Speichersysteme, sowohl vom PC oder Tablet oder smartphone. Cloud-Speicher sind heute in begrenzter Größe kostenlos. Auch Mail-Anbieter wie Telekom, Web.de bieten kostenlose Lösungen an.
Dieter Breithaupt stellte in seinem Vortrag die gängigsten Cloud-Speichersysteme vor.

Hier ist der Link zum Vortrag : Cloud-Speicher


2015 OFB - Die Familie Schlotterbeck

Vortrag von Albrecht Gühring am 05.03.2015

 

Der Referent Albrecht Gühring stellte die verschiedenen Linien der Familie Schlotterbeck vor. Die Hauptlinien sind in Tübingen.

Hier ist der Link zum Vortrag:  Stammbaum Schlotterbeck
    


2014 OFB-Projekt Herrenberg - Stammbaum der Familie Canz

Vortrag von Siegfried Glemser am 04.12.2014

Siegfried Glemser berichtete als Projektleiter OFB-Herrenberg über den aktuellen Stand seines Projektes. Im weiteren Verlauf stellte er den Stammbaum der Familie Canz vor.

Hier ist der Link zum Vortrag:  Stammbaum Canz 


2014  CompGen - Verlustlisten 1. Weltkrieg
Vortrag gehalten von Andrea Dettling am 05.07.2014 basierend auf dem Originalvortrag von  Marie-Luise Carl

Der Verein für Computergenealogie hat mit dem Internet-Portal "CompGen.de" eine Reihe von Programmen zur Unterstützung bei der Ahnenforschung herausgegeben. Die wichtigsten Anwendungen sind:

  • Gedbas: zur Durchsuchung kompletter Stammbäume und Ahnenlisten
  • FOKO: eine Austauschplattform für Forscherkontakte der DAGV
  • GOV: das genealogische Ortsverzeichnis
  • Ortsfamilienbücher: eine Datenbank mit kompletten Ortsfamilienbüchern
  • Adressbücher: Informationen aud historischen Adressbüchern                
  • Familienanzeigen: Familienanzeigen aus Tageszeitungen
  • Grabsteine Online Dokumentation von Grabsteinen auf Friedhöfen
  • Totenzettel: Daten aus Totenzettelsammlungen
  • Verlustlisten Datenbank der Verlustlisten des 1. Weltkrieges
  • Literaturdatenbank eine familiengeschichtliche Bibliografie der DAGV

Die Referentin erläuterte in ihrem Vortrag die Funktionen und Fähigkeiten der GompGen-Anwendung "Verlustlisten 1.Weltkrieg". Der Originalvortrag wurde auf dem 65. Genealogentag in Heidelberg gehalten. Weitere CompGen-Anwendungen "GOV" und "FOKO" wurden von Peter Lingnau im 2013 vorgestellt   

Hier ist der Link zum Vortrag von Marie-Luise Carl:    Verlustlisten

Hier ein ergänzender Vortrag von Marie-Luise Carl zu Quellen zum 1. Weltkrieg:  Quellen 1.WK

Hier ist der Link zur CompGen Vorstellung von Peter Lingnau in 2013 : CompGen 2013


2014  Ahnenforschung Osteuropa

Vortrag von Cornelia Himmel am 08.05.2014

Die Referentin Cornelia Himmel stellte anhand von Beispielen verschiedene Internet-Quellen zur Ahnenforschung in Osteuropa vor. Zu Osteuropa zählen auch die früheren deutschen Ostgebiete. Einstiegskriterium für eine Suche ist meistens der Ortsname. Dabei wird man mit dem Problem konfrontiert, dass häufig unterschiedliche Namen und Schreibweisen für denselben Ort existieren. Das Internet liefert hierzu Orts-Tabellen mit den unterschiedlichen Schreibweisen.
Im folgenden wird das Internet-Portal "Odessa" ausführlich erläutert. Hier gibt es u.a. Akten der "Einwanderungszentralstelle EWZ" des 3. Reiches, Informationen aus den "Petersburg Archives" oder die "Bessarabian Collection".
Auch kirchliche Stellen wie das "Evangelische Zentralarchiv", das "Katholische Kirchenbuchamt", oder der "kirchliche Suchdienst" liefern wertvolle Ergebnisse bei der Suche in Osteuropa.  
Auch die diversen Gebietsarchive liefern evtl. gute Ergebnisse, beispielsweise Ukraine, Polen, Mittelpolen, Bessarabien, Lettland, Estland.
Empfehlenswert ist auch der Einblick in die sog. Amberger Datenbank und die die Datenbank der SGGEE (Society for the German Genealogy in Eastern Europe).
Der interessierte Forscher kann unter Umständen auch in zahlreichen Anwenderforen und Mailinglisten zu Osteuropa fündig werden. 

Hier ist der Link zum Vortrag:   Ahnenforschung Osteuropa 

 


2014  Dorfleben im oberen Gäu
Vortrag von Dr. Andreas Maisch, Schwäbisch-Hall am 06.03.2014

Der Arbeitskreis Familienforschung Herrenberg lud am 6. März 2014 zu einem interessanten Vortrag über das Dorfleben im oberen Gäu im 18. Jahrhundert in den Klosterhof in Herrenberg ein. Den Vortrag hielt Dr. Andreas Maisch, Stadtarchivar in Schwäbisch Hall. Er verdeutlichte dieses an einem Beispiel einer Bauernfamilie aus Bondorf und zog auch Vergleiche mit eine Familie aus dem Schwäbisch Haller Raum. Dabei wurden auch die Unterschiede in der Vererbung des Hofes und des Vermögens von Generation zu Generation deutlich.
Hier ist der Link zum Vortrag: Dorfleben

Einzelheiten des Vortrags von Dr. Maisch können auch aus dem Presseartikel im Gäubote entnommen werden.
Hier der Link zum Presseartikel im Gäubote:  Gäubote 8.3.2014 

 Hier noch eine Fotodokumentation von der Veranstaltung:  Fotos Vortrag Maisch  


2014  Tipps - Tricks - Hilfen für das Arbeiten am PC 
Zwei Vorträge von Dieter Breithaupt am 09.01.2014 und 10.10.2013 

Das Arbeiten am PC/Laptop kann manchmal sehr nervend sein. Irgend etwas klemmt fast immer. Dieter Breithaupt erläuterte in zwei Vorträgen, wie man seinen PC/Laptop gut einstellen kann.  
Es wurden Anregungen zur PC-Sicherheit und zum Virenschutz sowie zum effizienten Umgang mit dem Cache im Browser, Möglichkeiten zur Optimierung der Programmlaufzeit, dem Energiesparen, zu Datensicherungen und Backupfunktionen gegeben.
Hier die Links zu den beiden Vorträgen von Dieter Breithaupt:
Tipps-Tricks-Hilfen Vortrag 1  und Tipps-Tricks-Hilfen Vortrag 2
Hier noch eine Fotodokumentation aus dem AK während des Vortrags von Dieter Breithaupt: Fotodokumentation Vortrag Beithaupt


2013  Der Stammbaumdrucker  

Vortrag und Workshop von Dr. Ekkehart von Renesse am 16.11.2013

Der Stammbaumdrucker ist ein sehr gutes Werkzeug zum Drucken von Ahnentafeln und Familienstammbäumen. Dr. von Renesse stellte die Funktionen der Software an Beispielen vor. Die Teilnehmer hatten anschließend Gelegenheit, selbst den Umgang damit zu lernen. Hier ist der Link zur Homepage von Dr. v. Renesse im Internet: Link Stammbaumdrucker
Andrea Dettling hat uns ihre Mitschriften zur Verfügung gestellt: Mitschriften A.Dettling
Hier finden Sie auch noch eine Fotodokumentation zum Vortrag/Workshop: Fotos zum Vortrag v. Renesse


2013  CompGen - GOV und FOKO

Vortrag von Peter Lingnau am 07.03.2013

Der Verein für Computergenealogie hat mit dem Internet-Portal "CompGen.de" eine Reihe von Programmen zur Unterstützung bei der Ahnenforschung herausgegeben. Die wichtigsten Anwendungen sind:

  • Gedbas: zur Durchsuchung kompletter Stammbäume und Ahnenlisten
  • FOKO: eine Austauschplattform für Forscherkontakte der DAGV
  • GOV: das genealogische Ortsverzeichnis
  • Ortsfamilienbücher: eine Datenbank mit kompletten Ortsfamilienbüchern
  • Adressbücher: Informationen aud historischen Adressbüchern                
  • Familienanzeigen: Familienanzeigen aus Tageszeitungen
  • Grabsteine Online Dokumentation von Grabsteinen auf Friedhöfen
  • Totenzettel: Daten aus Totenzettelsammlungen
  • Verlustlisten Datenbank der Verlustlisten des 1. Weltkrieges
  • Literaturdatenbankeine familiengeschichtliche Bibliografie der DAGV

Der Referent Peter Lingnau erläuterte in seinem heutigen Vortrag die Funktionen und Fähigkeiten der CompGen-Programme "GOV" und "FOKO". Diese Vorträge wurden im Vorjahr auf dem 64. Genealogentag in Augsburg gehalten. Eine weitere CompGen-Anwendung "Verlustlisten 1.Weltkrieg" wird in einem späteren Beitrag in 2014 vorgestellt   

Hier ist der Link zu den Vorträgen von Peter Lingnau:  GOV   und  FOKO 

Hier ein paar Fotos von der Veranstaltung im Klosterhof:   Fotos Lingnau

Hier ist der link zur CompGen Folgeveranstaltung in 2014: CompGen 2014


2011 Inventuren und Teilungen

Vortrag von Paul Döbele am 14.4.2011

Der Referent informierte über Inventuren und Teilungen. Inventuren und Teilungen sind in erster Linie Vermögensbeschreibungen. Es gab sie bereits seit dem 16. Jahrhundert. Die gesetzlichen Grundlagen schuf Herzog Christoph in 1555 im 1. Landrecht. Bei Teilungen gibt es Eventualteilungen und Realteilungen.
Invenuren wurden sowohl bei Tod, aber auch bei Eheschließungen durchgeführt. Die Aufstellungen sind wichtig für die Familienforschung. Hier können Erben und Nachfolger ermittelt werden. 
Paul Döbele zeigte auf, in welchen Ortsarchiven im näheren Umfeld heute noch auf diese Daten zurückgegriffen werden kann.


Hier ist der Link zum Vortrag : Inventuren und Teilungen 


 Die Vorträge und Berichte können heruntergeladen werden. Für die Richtigkeit der Informationen wird keine Gewähr übernommen. Die Dateien sind nur zum persönlichen Gebrauch bestimmt.
AK-Herrenberg im Verein für Familienkunde Baden-Württemberg e.V. (VFKBW) und CompGen e.V.
© Copyright by: Dieter Breithaupt / Dr. Hartwig Faber

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