Max CramerMax Cramer
1859 - 1933

Prof. Max Ernst Friedrich Heinrich Cramer, Präzeptor in Calw (1884), Präzeptor in Esslingen (1885), Lehrer und Gymnasialprofessor (1898-1929) am Karlsgymnaysium in Heilbronn, Familienforscher,
* Stockach 21.2.1859, † Heilbronn 14.1.1933; S.d. Max Cramer, Apotheker in Stockach und dann in Heilbronn, u.d. Marie Klett;
oo Markgröningen 30.8.1892 Antonie Johanna Friederike Zeller (* Weiler bei Schorndorf 28.9.1868; T.d. Christian Julius Johannes Zeller, Pfarrer in Weiler, später Rektor des Seminars und Waisenhauses in Markgröningen, Oberschulrat, u.d. Catharina Roth);
8 Kinder.
Mitglied: 1920-1933 (Gründungsmitglied) ♦ Ehrenmitglied: 1921

 

Im badischen Stockach geboren, vereinigte er in sich das badische Erbe der ursprünglich aus Thüringen stammenden väterlichen Familie mit dem württembergischen seiner Mutter Marie geb. Klett. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Tübingen führte ihn seine Tätigkeit im württ. höheren Schuldienst 1898 auf eine Professorenstelle in Heilbronn, die er bis zur Pensionierung 1924 innehatte. Schon früh galt seine Liebe der Genealogie. Die Vermählung mit der Markgröninger Pfarrerstochter Antonie Zeller verband ihn mit vielen württembergischen Familien und veranlaßte ihn zur Erforschung zahlreicher Pfarrer- und Beamtengeschlechter. Sein viele Bände umfassender genealogischer Nachlaß enthält eine Vielzahl von Kirchenbuch- und Archivauszügen, Stamm- und Ahnentafeln.
Mit Recht gilt er als einer der Altmeister der württembergischen Familienforschung. Unter seinen Veröffentlichungen sind besonders zu nennen das Zellerbuch sowie das Namensregister zu Fabers württembergischen Familienstiftungen. Stammbaum und Ahnentafel der Familie Gramer sowie eine Bibliographie sind im Deutschen Geschlechterbuch erschienen.

Nachruf Max Cramer und Fritz Greiner

 

Quellen:
(1) Text Biographie und Bild aus: 50 Jahre Familienforschung in Südwestdeutschland, Festschrift zum 50jährigen Bestehen des Vereins für Familien- und Wappenkunde in Württemberg und Baden e.V., Herausgegeben im Auftrag des Vereins von Gustav Hahn, Selbstverlag des Vereins. Stuttgart 1970, S. 21
(2) Jahresbericht 1921 in BWFK Bd.1, Heft 1, S.3
(3) Nachruf in BWFK 5, Heft 7/8, S.77
(4) Seite „Max Cramer“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. Juni 2019, 06:33 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Max_Cramer&oldid=189635439 (Abgerufen: 18. September 2019, 13:18 UTC)
(5) Karte 'Cramer Max Ernst Friedrich Heinrich 1859' von März 1923 in Bestand Vereinsarchiv K40/11b
(6) Normdaten GND/122852427

Verweise:
(a) Thomas Held, Aus den Vereinsakten 1920 bis 2020, Digitale Beilage zu Südwestdeutsche Blätter für Familien- und Wappenkunde, Band 38 (2020), in: swdb38-01.vfkbw.de